RheinMembran – Laboralltag in Ludwigshafen am Rhein
Schülerlabor

RheinMembran Schülerlabor

Im Schülerlabor werden biologische Membranen so aufbereitet, dass sie für unterschiedliche Lerngruppen sichtbar, begreifbar und fachlich korrekt werden – vom ersten Überblick bis zur modellbasierten Vertiefung.

Was passiert hier?
Modelle, Materialien und Erklärformate werden entwickelt, geprüft und überarbeitet.
Für wen?
Schulklassen, Praktikant:innen, neue Auszubildende – mit abgestufter Tiefe.
Warum?
Damit Strukturmodelle nachvollziehbar sind und sich aus ihnen belastbare Aussagen ableiten lassen.

Was im Schülerlabor entsteht

Beispiel: Tafelbild zur Modellbildung

Plakate & Infotafeln

Plakate oder Tafelbilder strukturieren zentrale Inhalte (Begriffe, Bausteine, Modellannahmen) so, dass Besucherinnen und Besucher einen schnellen Überblick bekommen – mit klarer Progression von „einfach“ zu „komplex“.

  • Begriffs- und Bausteinübersichten
  • Modellskizzen mit Beschriftung
  • Glossartexte in verständlicher Sprache
Beispiel: Aquarienmodell als Strukturmodell

Modellbildung & Strukturdenken

Im Schülerlabor werden biologische Sachverhalte nicht nur beschrieben, sondern in geeignete Modellformen überführt. Ziel ist es, komplexe Strukturen so zu reduzieren, dass sie verständlich werden, ohne fachlich unzulässig zu vereinfachen.

  • Strukturen ordnen und systematisch darstellen
  • Modellannahmen sichtbar machen
  • Möglichkeiten und Grenzen von Modellen reflektieren
Beispiel: Website-Ansicht mit interaktiven Elementen

Digitale Materialien

Ergänzend entstehen digitale Lernmaterialien: Glossar, Bildmaterial, kurze Erklärtexte und interaktive Elemente (z. B. Infopunkte auf Bildern der Modelle).

  • Glossar & Steckbriefe
  • Projektpfad / Dokumentation
  • Interaktive Bildinfos (Hover/Klick)

So arbeiten wir im Projekt

Vom Befund zur Darstellung
1
Sichten & Ordnen
Begriffe sammeln, sortieren, definieren – erste Orientierung schaffen.
2
Modelle rekonstruieren
Aus Informationen wird eine Modellidee abgeleitet und als Darstellung umgesetzt.
3
Vergleichen & Kriterien sichern
Modelle werden systematisch gegenübergestellt und Kriterien festgehalten.
4
Modelle bauen & dokumentieren
Analoge Modelle entstehen – inklusive Beschriftung, Fotos und erklärender Texte.
5
Prüfen: Möglichkeiten & Grenzen
Was lässt sich zeigen – und was nicht? Welche Aussagen sind fachlich zulässig?

Beispiele aus dem Laboralltag

typische Stationen im Schülerlabor

Station A: Membran als Grenzfläche

Einstieg über Beobachtung und Strukturidee: Welche Eigenschaft muss ein System haben, damit es innen/außen trennt und trotzdem Austausch zulässt?

  • Begriffe: „innen/außen“, „Grenzfläche“, „selektiv“
  • erste Modellskizzen & einfache Darstellungen

Station B: Bausteine & Anordnung

Bausteine werden sichtbar gemacht und eingeordnet (Lipide, Proteine, Zuckeranteile). Fokus liegt auf „Was ist wo – und warum?“

  • Beschriftung und kurze Erklärtexte
  • Glossar-Erstellung (einfach → präzise)